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Wie bereits unter Anwendungen beschrieben, unterstützt PrismaTerm Retail die Prozesse im Detailhandel.
Vorm Wareneingang, über Reservezonen auf die Ladenfläche und schlussendlich auch am Check-Out.
Benutzer sind Verkaufspersonal, Management oder auch Rack-Jobber / Merchandiser.
Hier eine Auswahl an möglichen Prozessen:
Zielsetzungen bei der Einführung eines MDE-Systems im Detailhandel sind:
PrismaTerm Retail basiert auf dem PrismaTerm Basiskonzept, das mit einem Group-Server ergänzt wird.
Der Group-Server vereinfacht die Verwaltung der Lösung für filialisierte Betriebe. Damit wird die zentrale Ausführung der Management-Funktionen erlaubt. Dies ist vor allem für Benutzer-, Geräte- und Applikationsverwaltung interessant.
Neue Prozessabbildungen können so zentral eingespielt und auf die Filialen verteilt werden. Benutzer- und Benutzergruppen können zentral verwaltet werden und sind so wunschgemäss nur in gewissen Filialen oder auch im ganzen Unternehmen gültig.
Es ist ebenfalls denkbar, dass gewisse Daten zentral aufbereitet und an die Filialen verteilt werden. Oder auch Filialdaten zentral verdichtet und anschliessend an das führende System weitergegeben werden. Deshalb ist auch der Group-Server mit einem PrismaLink ausgerüstet.
Inventur-Management
PrismaTerm Inventur basiert auf Standard-Elementen der PrismaTerm Retail Lösung. Die Inventur-Lösung besteht aus folgenden Komponenten:
Die Inventur-Organisation und -Kontrolle geschieht mit dem Programm „Inventur Management“. Laden- und Lagerfläche werden vorgängig in Zonengruppen und Zonen unterteilt und diese mit Barcode-Labeln beschriftet.
Eine Inventur wird durch eine Inventurdefinition beschrieben. Diese beinhaltet die generellen Informationen zur Inventur wie Inventurnummer, Stichtag, Bezeichnung, geographische Aufteilung der Laden- und Lagerfläche in Sektoren/Fächer. Mit dem Inventur Management können solche Inventurdefinitionen neu erstellt, gespeichert und bestehende geöffnet werden. So können auch mehrere Inventuren im Voraus vorbereitet und bei Bedarf aufgerufen werden.
Für eine Inventur können beliebig viele Sektoren, und innerhalb der Sektoren beliebig viele Fächer definiert werden. Die Organisation wird ähnlich wie beim Windows Datei-Explorer angezeigt.
Neben dem MDE-abhängigen Status können auch organisatorische Stati wie „Aufräumen“, „Vorzählen“, „Überprüfen“ etc. eingeführt werden. So zeigt das Inventur Management laufend den Zustand aller Inventurarbeiten an.
Die MDE-abhängigen Stati werden automatisch gesetzt, sobald das MDE die entsprechende Aktion, z.B. Daten zurück senden, ausgeführt hat. Die organisatorischen Stati können während der Inventur manuell gesetzt werden.
Nach der Aufnahme des Inventars in einer Zone, werden Erfassungsrapporte gedruckt. Diese dienen als Kontroll-listen. Korrekturen werden ebenfalls mit den MDE-Geräten erfasst.
Sind alle Zonen erfasst, kontrolliert und ggf. korrigiert können Detailauswertungen gedruckt werden. Diese sind entsprechend der Warenstruktur des Betriebes sortiert, unabhängig vom Aufnahmeort (Laden/Lager).
Zum Abschluss wird eine Rekapitulation gedruckt, die entsprechend der Warenstruktur einen Zusammenzug der Werte enthält. Die Rekapitulation weist den Warenwert der Filiale aus und kann vom Filialverantwortlichen unterschrieben werden.
Zur Archivierung oder weiteren Verwendung kann die Inventur inkl. aller Zähldaten exportiert werden. Es ist auch möglich, eine Inventur aus einem solchen Archiv wieder zu importieren.
Die PrismaTerm Inventur ermöglicht einerseits eine artikelgenaue Inventar-aufnahme mit reproduzierbaren Daten und den benötigten Belegen. Gleichzeitig wird am Ende der Inventaraufnahme der aktuelle Warenwert ausgewiesen. Damit erfolgt die Bewertung vor Aufhebung der Abgrenzung.
Für die Inventurequipen können individuelle Inventurkoffer angeboten werden.