Hauptmenü
Produkte > Hardware
Der Einsatz von Etiketten-Druckern wird vor allem dort geplant, wo einzelne oder mehrere Etiketten auf Abruf erstellt werden müssen. Die Daten können je Etiketten ändern (z.B. Serienummer) oder können über mehrere Einheiten identisch sein.
Sobald sehr grosse Stückzahlen des gleichen Typs erstellt werden müssen, empfiehlt sich, diese durch einen Hersteller von Etiketten vorproduzieren zu lassen. Diese können dann maschinell oder manuell appliziert werden. Eine Lösung kann auch sein, dass man Logos usw. oder auch Vordrucke in einer anderen Farbe auf Etiketten vordrucken lässt. Die variablen Daten werden dann im eigenen Betrieb auf den vorgedruckten Etiketten ergänzt (mit Hilfe von Etiketten-Druckern). Wir können Ihnen hier Vorschläge erarbeiten.
Der eigentliche Einsatz von Etiketten-Druckern im eigenen Betrieb erlaubt das Drucken von individuell gestalteten Etiketten. Diese enthalten je nach Bedarf Klarschrift, Logos, Bilder, Strichcode usw.
Die konventionellen Laserdrucker, wie sie heute in der Bürowelt im Einsatz stehen, können für das eben beschriebene Drucken von Etiketten ebenfalls eingesetzt werden.
Wir konzentrieren uns an dieser Stelle aber auf die Druckverfahren:
Bei beiden Thermoverfahren werden die Etiketten endlos ab Rolle oder Leporellostapel (ZigZag) verarbeitet.
Die Drucker bieten verschiedene Optionen bezüglich der Weiterverarbeitung:
Beim Thermodirektverfahren wird, wie bei einigen Faxgeräten, Spezialpapier verwendet, dessen oberste Schicht sich unter der Erwärmung des Druckkopfes schwarz verfärbt. Der Druckkopf (Druckbalken) ist ungeschützt und unterliegt somit einem grossen Verschleiss. Auch die Haltbarkeit des Druckes ist begrenzt und wird durch Sonneneinstrahlung noch weiter verkürzt. Es sollte somit nicht für Anwendungen verwendet werden, wo eine lange Lebensdauer der Etiketten gefordert ist. Es gibt spezielle Thermodirektetiketten, die eine Lebensdauer von mehr als 10 Jahren gewährleisten (mit entsprechenden Vorgaben für die Lagerung).
Häufiger wird der Thermotransferdruck eingesetzt. Die Qualität der Auflösung beträgt mehrheitlich 200 - 300 DPI. Damit wird bereits ein sehr gutes Druckergebnis erzielt. Die Daten werden von einem, üblicherweise schwarzen Farbband, welches auch den Druckkopf schützt, mittels Wärme auf die Etikette übertragen. Für die Anforderungen in bezug auf Abrieb-, Kratz- und Hitzebeständigkeit usw. ist nicht nur das Farbband verantwortlich, sondern eine Kombination des Farbbandes (Wachs oder Harz) mit dem Etikettenmaterial (Papier oder synthetisch).
Die Variante Farbdruck ist auch beim Thermotransferdruck möglich. Es sind jedoch nicht nur die Beschaffungskosten des Druckers sehr hoch, sondern auch die Verbrauchskosten.
Für das Erstellen des Layouts (Gestaltung) stehen PC-Programme zur Verfügung, die der individuellen Gestaltung der Etikette keine Grenzen setzen. Bei Programmen welche unter MS-Windows laufen, ist eine genaue Darstellung des Ausdruckes durch WYSIWYG (What You See Is What You Get) bereits am Monitor sichtbar. Müssen viele unterschiedliche Etiketten gedruckt werden, ist diese Art von Programm ideal.
Sollen wenige, vordefinierte Etikettenlayouts mit Daten aus einer Datenbank gedruckt werden, empfiehlt sich jedoch, aus Kostengründen, eine individuelle Softwareprogrammierung. Dabei können Sie auf unsere Unterstützung zählen.